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Unsere Mission

Starke Hand schafft Raum für den Austausch und die persönliche Verbindung von Menschen mit ähnlichem Schicksal und verbessert das Leben von Angehörigen.

WIE ALLES BEGAN

Moin, moin! Boris und Stella freuen sich, dass ihr hier seid, und erzählen euch gerne, woher die Idee für Starke Hand kam.

Im Sommer 2017 wurde Stellas Vater Boris mit der schweren Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Boris hatte da gerade seinen 54. Geburtstag gefeiert, Stella war 19, studierte im dritten Semester und hat wie viele jungen Menschen noch versucht, herauszufinden, was sie mit ihrer Zukunft anstellen sollte. Und dann, mittendrin, der Schlag der Diagnose. 

Was folgte, war ein 3 Jahre langer Weg von Therapien, Rollstuhl und Beatmung. Vom einen auf den anderen Tag hat sich Stellas Welt auf den Kopf gestellt und sie musste die neue Realität verarbeiten, pflegen, für ihre Familie da sein.

 

Dabei hat sie sich oft allein gefühlt – in ihrer Freundesgruppe hatte sie in diesem Bereich keinen Anknüpfungspunkt. Per Zufall kam sie mit einer jungen Amerikanerin in Kontakt, deren Mutter an ALS verstorben war. Zum ersten Mal hat jemand in ihrem Alter ihre Sorgen und Gefühle wirklich verstanden, sogar selber erlebt.

Stella war von einer Idee gepackt: Es musste möglich sein, peers, Menschen im gleichen Alter und Lebensumständen, in seinem Umfeld zu finden. In einer Millionenstadt wie München musste es doch noch einen Menschen in ihren Alter geben, der*die auch von ALS betroffen war. Starke Hand ist getrieben von dieser Mission – Menschen zu verbinden, die sich wünschen, verstanden zu werden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam zu lachen.